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  2. Die Stamme der Israeliten und Germanen: German Text and Page Images

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By wmfinck, 8 June, 2010

Bund mit ihr gelingt es den schwachen Resten Judas, einen neuen, allmählich mächtig werdenden Stamm zu bilden, der sich zwar Juda nennt, aber in seiner völkischen Zusammen­setzung nur noch wenig zu tun hat mit dem ursprünglichen Stamm gleichen Namens. Daher die äußerst auffällige Tat­sache, daß Juda wohl zum Jakobs-Verband, aber niemals zu Israel gezählt wird. So ergibt sich denn das zunächst rätsel­hafte Bild, daß die vier ältesten Stämme, die Führer des Ge­samtvolkes, bis auf kümmerlichste Reste verschwunden sind. Man war daher zu unbewiesenen Vermutungen genötigt, um diesen Sachverhalt zu erklären.

In Wirklichkeit sind die vier Stämme ausgewandert nach Europa. Zunächst Ruben. Er erscheint hier wieder seit dem Jahre 451 am Rhein mit der Hauptstadt Köln unter dem Namen rib-uarier. Der zweite Bestandteil des Namens ist urverwandt mit lateinisch vir und bedeutet Männer. Also der eigentliche Name ist rib = Ruben. Das ist die nieder­deutsche Bezeichnung, die hochdeutsche zeigt sich in Orts­namen wie: Reiferscheid, Rieferath, Refrath, Rüfferscheid. Die meisten Namen führen auf die Form rib. Dieser Form steht sprachlich am nächsten: Rebekka רבקה ribqa; rib ist Kurzform. Rüfferscheid kann zurückgehen auf rub, also mit Ruben zusammenhängen. Dieser Name hat noch eine Be­sonderheit in der Rechtschreibung:  ראובן re'uben. Dazu ist folgendes zu bemerken. Man will durch die Schreibung die volkstümliche Namensdeutung rechtfertigen: sehet, ein Sohn! Es handelt sich bei dem Buchstaben א 'aleph um einen Kon­sonanten, der für das Hebräische und Germanische kennzeich­nend ist. Man findet häufig bei ungeübten Schülern das א wiedergegeben durch h, z. B. bei Schreibung des Wortes: befreien. Allgemein ist diese Schreibart beim Wort: drohen = dräuen; das h in drohen hat keine etymologische Bedeu­tung wie etwa im Wort: ziehen. Im Althochdeutschen

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